GLÜCKSFORSCHUNG

Glücksforschung ist die Erforschung der Bedingungen, unter denen sich Menschen als glücklich bezeichnen und/oder glücklich sind. In Deutschland ist sie seit den 1980er Jahren durch die Arbeit des Soziologen Alfred Bellebaum stark intensiviert worden.

Angewandte Glücksforschung: dazu gehören alle Versuche, aus persönlichen Glückserlebnissen und deren Begleitumständen allgemeine Regeln abzuleiten, nach denen Menschen glücklich werden können, in erster Linie repräsentiert durch die umfangreiche Ratgeber-Literatur.

Das Institut für experimentelle Glücksforschung (IFEG) sammelt seit 2004 entsprechende Glücks-Ratschläge aus Medien im deutschen und englischen Sprachraum, als Wissenschaftsförderung unterstützt vom Wiener Medienbeobachtungsdienst Observer. Ferner existiert ein umfassendes Archiv der auf diesem Gebiet erschienenen Bücher aus Vergangenheit und Gegenwart. An der systematischen Aufarbeitung des auf diesem Gebiet vorliegenden Materials wird gearbeitet. Dabei geht es vor allem um die folgenden Fragen:

Welche Ratschläge werden besonders oft erteilt?
Welche Widersprüche gibt es gegen diese Ratschläge und zwischen diesen Ratschlägen?
Welche möglichen Vorurteile und Nebenabsichten könnten hinter den jeweiligen Ratschlägen stecken?

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GLÜCKSINSTITUT BERLIN